Zur
Dokumentation von Anlagen kommen neben der Nutzung
geodätischer Messverfahren vermehrt photogrammetrische
Meßmethoden zum Einsatz. Durch umfangreiche
Entwicklungen im Bereich der Hard- und Software
stellt die Photogrammetrie eine effiziente und wirtschaftliche
Methode zur as-built-Dokumentation dar. Mit speziellen
Kameras wird die Anlage vor Ort aufgenommen. Durch
die Verwendung modernster photogrammetrischer Verfahren
(hier: Mehrbildtriangulation im Vergleich zur Stereo-Photogrammetrie)
reduziert sich die Verweilzeit in der Anlage auf
einen bruchteil, da ein minimaler Aufwand an geodätischen
Messungen erforderlich ist. An der igitalen Auswertestation
kann in bis zu sieben Bildern gleichzeitig gemessen
werden. Der Vorteil liegt hierbei in der Kontrollierbarkeit
der Messung sowie einer Genauigkeitssteigerung des
Meßergebnisses durch Mehrfachbestimmung. Zur
Erfassung von Anlagenteilen, Geräten oder Störkanten
stehen Tools zur Bestimmung von Zylindern, Kreisen,
Flächen- oder Volumenobjekten zur Verfügung.
Die grafische Darstellung der gemessenen Objekte
im Bild ermöglicht eine direkte Plausibilitätskontrolle
der erzeugten dreidimensionalen Grafik. Nach vollständiger
Auswertung kann das hieraus generierte 3D-Analgenmodell
über eine definierte Schnittstelle an ein CAD-System
zur Weiterverarbeitung übergeben werden.